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Günter Brus, Ohne Titel / untitled

17. Kunstauktion

Günter Brus, Ohne Titel / untitled

Lot 9

Meistbot: € 750.000
Artikelnummer: 17_4190 Kategorie: 17. Kunstauktion Schlüsselwort: Brus Günter
  • Beschreibung

Details

Günter Brus (hs art)
Ardning 1938 *
Ohne Titel / untitled
Dispersion auf Nessel / dispersion on cotton calico cloth
222,5 x 239,5 cm
1961
rückseitig signiert und mit einem Hinweis auf die nachträgliche Signierung: Günter Brus (signiert 2002)

Literatur / literature: „Helmut M. Zoidl. Mein Weg zur Kunst. Die Sammlung der H.M.Z. Privatstiftung“ Hrsg. Helmut A. Gansterer, Verlag Holzhausen Wien 2010, S. 59 (Abb. 30)
„Günter Brus. Werkumkreisung“ Hrsg. Klaus Albrecht Schröder, Albertina Wien, Verlag Walther König Köln 2003, S. 37 (Abb.)

Provenienz / provenance: H.M.Z. Privatstiftung als Eigentümerin der Sammlung Zoidl

Günter Brus gilt als Pionier der Body Art, als „der“ Künstler, der den Körper als ausschließliches Ausdrucksmedium in die Kunst eingeführt hat. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Graz studierte Günter Brus an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, schloss jedoch das Studium nicht ab. Er lernte Otto Mühl, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler kennen, gemeinsam gründeten sie den Wiener Aktionismus.
In Wien sah Günter Brus Werke des österreichischen Frühexpressionismus, die einen tiefen Eindruck in ihm hinterließen. Mit seinem Studienkollegen Alfons Schilling fuhr er 1960 nach Mallorca, wo er Arbeiten des abstrakten Expressionismus kennenlernte. Die explosive Energie des Informel eröffnete ihm eine Perspektive, die starren Konventionen und den engen Rahmen der Tafelmalerei zu sprengen. Er wollte das Zentrum der Malerei ausschalten und Bilder malen, die ein manifestiertes „Stampfen, Schreien und Pfauchen“ sein sollten.
Für seine erste Aktion ANA bemalte Brus 1964 den gesamten Raum und alle Gegenstände weiß und erweiterte die klassische Leinwand ins Dreidimensionale. In der Absicht, ein Tableau vivant herzustellen, malte er sukzessive zuerst die Gegenstände, dann das Modell und schließlich sich selbst schwarz an. Peter Weibel nannte diese Entwicklung eine „Aktion auf der Leinwand, Aktion vor der Leinwand, Aktion ohne Leinwand.“
Am 5. Juli 1965 ging Günter Brus weiß bemalt und mit einem schwarzen, zuckenden Strich als lebendes Bild vom Heldenplatz in Richtung Stephansplatz. Bereits auf halbem Weg wurde er von einem Polizisten angehalten und in die nahe gelegene Wachstube geführt. Wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ erhielt er eine Verwaltungsstrafe von 80 Schilling.
1967 entwickelte Brus sein Konzept der „Körperanalysen“, bei dem er elementare existenzielle Erfahrungen thematisierte. Brus verzichtete auf jegliches künstlerisches Material und agiert ausschließlich mit seinem Körper und dessen Funktionen: „Mein Körper ist die Absicht, mein Körper ist das Ereignis, mein Körper ist das Ergebnis.“

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