Otto Hans Ressler übernahm 1978 Leitung des Grazer Dorotheums. Zwischen 1986 und 1993 leitete er die Kunstabteilung des Wiener Dorotheums. Ab 1993 bis 2011 war er geschäftsführender Gesellschafter der von ihm mitgegründeten Auktionshaus im Kinsky GmbH (vormals Wiener Kunst Auktionen GmbH). Seit 1997 ist Ressler auch allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Kunst.

Von ihm sind mehrere Fachbücher über die Kunst und ihren Markt sowie Künstlerromane erschienen: 2001 Der Markt der Kunst, Böhlau Verlag, Wien; 2003 Die Preise der Kunst, Böhlau Verlag, Wien; 2007 Der Wert der Kunst, Böhlau Verlag, Wien; 2010 Das Mädchen mit dem Hut, Böhlau Verlag, Wien, eine Novelle zum Thema Restitution, 2013 der Künstlerroman Die Gerechtigkeit der Hölle, Edition Va Bene Wien. 2014 erschien Die Irreführung, ein Roman, der sich mit Kunstfälschungen beschäftigt, 2015 der Künstlerroman „Der Mikl“.

Peter Coeln wurde 1954 in Linz geboren. Er studierte Fotografie an der Graphischen Bundes Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. 1991 eröffnete er den ersten Leica Shop der Welt in Wien, gründete 1994 die Rare Camera Company in London und 2001 das Fotomuseum Westlicht in Wien. Er führte über 17 Jahre das weltweit größte Auktionshaus für Kameras. 2011 wurde er mit dem österreichischen Kunstsponsoring-Preis „Maecenas“ ausgezeichnet. Die Jury würdigte damit in besonderer Weise die Bemühungen und das Engagement zur Förderung der Fotografie. 2022 erhielt Peter Coeln das große Verdienstkreuz für Kunst und Kultur 1.Klasse der Republik Österreich. Die über 100 Ausstellungen im WestLicht haben seit 2001 mehr als 1.200.000 Menschen gesehen. Mit OstLicht wurde ein zweites Standbein geschaffen, das sich auf zeitgenössische Fotografie spezialisiert hat, 2x jährlich findet dort die OstLicht Foto Auktion statt.

Mag. (FH) Rudolf Prosoroff ist gelernter Tourismus- und Immobilienkaufmann. Nach seiner ursprünglichen Tätigkeit in der Hotellerie wechselte er 2002 in die Immobilienwirtschaft.
2011 gründete er das Unternehmen Wettberg Immobilien GmbH mit Sitz in Wien und widmet sich darüber hinaus seit 2016 vermehrt Immobilienprojekten in Irland.

Valentin Basilides ist 2020, mitten im ersten Covid19-Lockdown, nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Er war verheiratet und ein liebevoller Vater von fünf Kindern. Wir haben einen Partner und Kollegen verloren, der immer ein offenes Ohr für unsere Sorgen und Probleme hatte und mit großer Begeisterung bei den Auktionen mitgemacht hat. Aber nicht nur seine Familie und wir betrauern, dass Valentin nicht mehr bei uns ist, sondern mehrere österreichische Start-Ups, die er engagiert gefördert hat.