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Pierre Alechinsky, D'un coup d'Aile (Plötzlich Flügel)

3. Kunstauktion

Pierre Alechinsky, D’un coup d’Aile (Plötzlich Flügel)

Lot 110

Meistbot: € 125.000
Artikelnummer: 677 Kategorie: 3. Kunstauktion Schlüsselwort: Alechinsky Pierre
  • Beschreibung

Details

Pierre Alechinsky *
(Brüssel 1927 geb.)

D’un coup d’Aile (Plötzlich Flügel)
Acryl auf Leinwand
153 x 193 cm
1998
links unten signiert: Alechinsky
rückseitig betitelt, signiert und datiert: Alechinsky, D’un coup d’Aile, 1998, 153 x 193 cm
Innenrahmen in Form einer Bordüre übermalt

Provenienz: Institutionelle Sammlung Wien

NORMALBESTEUERUNG

Pierre Alechinsky wurde 1927 in Brüssel als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer geboren.
1944 begann er ein Studium der Buchillustration und Typographie an der Hochschule für Architektur und angewandte Künste in Brüssel. Ab 1949 war er Mitglied der Künstlergruppe CoBrA, in die er sich vor allem mit der Herstellung der Zeitschrift CoBrA einbrachte.
Die Gruppe wurde im November 1948 in einem Café in Paris gegründet. Neben den Initiatoren Asger Jorn und Constand waren u. a. auch Karel Appel und Corneille anwesend. Der Name bildete sich aus den Anfangsbuchstaben der Städte Copenhagen, Brüssel und Amsterdam, aus denen die Gründungsmitglieder stammten. Der Name sollte – durch die Assoziation mit der Giftschlange – jene Progressivität vermitteln, mit der die Künstler gegen akademische und gesellschaftliche Normen arbeiteten. Sie strebten die Abkehr vom Surrealismus und eine Wiederbelebung des Expressionismus mit den Stilmitteln des Informel an. Stilelemente der Volkskunst sowie kindlich-naive Techniken wurden mit abstrakt-figurativen Farb- und Formgebungen verbunden. Die Bilder sollten spontan entstehen und die Abkehr von jeglicher überlieferter Ästhetikvorstellung vermitteln. Zwei große Ausstellungen 1949 im Stedelijk Museums in Amsterdam und 1951 im Palais des Beaux-Arts in Lüttisch trugen zum Ruhm der Künstlergruppe bei.
Seit 1951 lebt Pierre Alechinsky in Paris, wo er sich intensiv mit der Radiertechnik, ab 1954 mit chinesischen Maltechniken auseinandersetzte, die ihn der chinesische Künstler Walasse Ting lehrte. 1955 drehte Alechinsky in Japan einen Film über traditionelle Kalligrafie. In dieser Zeit wandelte sich sein Stil von abstrakten Formen hin zur Figuration. Seine erste Einzelausstellung hatte er 1961 bei Otto van de Loo in München. 1993 wurde er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt, 1994 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Brüssel verliehen.
Alechinskys Werk vereint westliche und östliche (vor allem japanische) Elemente in einer grafisch geprägten Darstellungsweise. Der Einfluss der Kalligrafie ist in seinen Werken unübersehbar. Seine Bilder entstehen mit Tusche und Acrylfarben auf Papier, das er dann auf Leinwand kaschiert. Charakteristisch sind seine Randzeichnungen, die er auch Randbemerkungen nennt. Diese Randzeichnungen, die viel Fläche einnehmen und aus mehreren Einzelbildern bestehen können, bilden mit dem Hauptbild eine Einheit. Häufig verwendet Pierre Alechinsky historische Landkarten oder Quittungen als Malgrund.
Pierre Alechinsky war Teilnehmer der documenta III (1964) und der documenta VI (1977) in Kassel. 1972 war er Vertreter Belgiens bei der Biennale in Venedig. 1976 schuf er ein riesiges Wandbild für die Metro in Brüssel. Seine Werke werden permanent im Cobra Museum gezeigt.

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