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4248

17. Art Auction

Arnulf Rainer, Das ist lieber Besuch

Lot 1

Lot sold: € 40.000
SKU: 17_4248 Category: 17. Art Auction Tag: Rainer Arnulf
  • Description

Details

Arnulf Rainer
Baden 1929 *
Das ist lieber Besuch
Öl und Ölkreide auf Papier auf Holzpatte aufkaschiert / oil and oil pastel on paper, mounted on wooden panel
75 x 51 cm
1987/1988
rechts unten signiert sowie links unten betitelt: A. Rainer Das ist lieber Besuch
rückseitige teilweise abgekratzte und unleserliche Ausstellungsetiketten von Thaddaeus Ropac mit Werkdetailangaben. An der rechten Bildkante weist das Papier Einrisse auf, die teilweise vom Künstler übermalt wurden.

Wir bedanken uns beim Studio A. Rainer für die Unterstützung!

Literatur / literature: “Helmut M. Zoidl. Mein Weg zur Kunst. Die Sammlung der H.M.Z. Privatstiftung” Hrsg. Helmut A. Gansterer, Verlag Holzhausen Wien 2010, S. 217 (Abb. 158)
vgl. “Arnulf Rainer” Hrsg. A. Hoerschelmann und H. Friedel, Albertina Wien, Ausstellungskatalog 03. September 2014 – 08. Februar 2015, Verlag der Buchhandlung Walther König Köln 2014, S. 171-175 (Kap. Das Labyrinth)

Provenienz / provenance: H.M.Z. Privatstiftung als Eigentümerin der Sammlung Zoidl

Arnulf Rainer schaffte in den frühen Nachkriegsjahren sowohl die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für angewandte Kunst als auch an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Beide Institutionen verließ er aber nach wenigen Tagen, nachdem es zu Zerwürfnissen mit seinen Professoren gekommen war; sie bezeichneten seine Kunst als „entartet“.
Nach surrealistischen Anfängen entwickelte Rainer in den 1950er Jahren seinen eigenen, unverwechselbaren Stil der Übermalung. Er lebte damals in der kalten, möbellosen und verlassenen Villa seiner Eltern in Bad Vöslau und feilte an seinen Reduktionen, die als Vorstufe seiner Übermalungen gelten.
„Ich habe meine Bilder so lange korrigiert, bis sie fast ganz schwarz waren.“ (Arnulf Rainer)
Arnulf Rainers kunsthistorische Bedeutung ist mittlerweile unwiderruflich. Seine permanente Suche nach neuen Wegen der Malerei und die stetige Entwicklung neuer künstlerischer Strategien, begleitet von performativen Arbeiten und umfangreichen Schriften, machen Arnulf Rainer zu einem der einflussreichsten lebenden Künstler der Gegenwart.

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