Details
Otto Mühl (hs art)
Grodnau 1925 – 2013 Moncarapacho
Ohne Titel (Glücklicher Ziegenbock)
Acryl auf Leinwand
150 x 181 cm
1984
rechts unten signiert und datiert: Mühl 84
Provenienz: Privatbesitz Deutschland
Mit der von Otto Muehl propagierten Zerstörung des Tafelbilds, seinen Gerümpelskulpturen, Collagen und Aktionen nimmt er im Wiener Aktionismus – in Österreichs wichtigstem Beitrag zum internationalen Kunstgeschehen der Nachkriegszeit – neben Künstlern wie Hermann Nitsch, Günter Brus, Alfons Schilling und Rudolf Schwarzkogler eine herausragende Position ein. Schlüssig folgte die Gründung der Kommune am Friedrichshof, zunächst AAO – „Aktions-Analytische Organisation“ – genannt, aus den radikalen künstlerischen Fragestellungen der späten sechziger Jahre. Die Kommune am Friedrichshof war der idealistische Versuch, die Welt durch Kunst zu verändern. In letzter Konsequenz musste dieser anarchistische Vorstoß als Staat im Staat scheitern und Utopie bleiben.



