Details
Herbert Brandl (hs art)
Graz 1959 – 2025 Wien
Ohne Titel
Öl auf Leinwand
170 x 120 cm
2007-2010
rückseitig signiert und datiert: Brandl 07-10
Provenienz: Ausstellung Steiermark
Herbert Brandl war ein Maler, dessen Werk zwischen expressiver Abstraktion und Figuration changiert. Dabei bezog er sich immer auf die Natur. 1992 nahm Brandl an der documenta IX in Kassel teil, 2007 vertrat er Österreich auf der Biennale in Venedig.
Von 1978 bis 1983 studierte Herbert Brandl an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Die erste Galerieausstellung organisierte Peter Pakesch 1982, zwei Jahre später wurde der Künstler eingeladen, seine Arbeiten in der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum in Graz zu zeigen.
Als Vertreter der „Neuen Malerei“ wurde Brandl schnell international bekannt. Die frühen Arbeiten überzeugten durch eine geradezu eruptive Farbgebung. Als Expressionist möchte er dennoch nicht gesehen werden: „Das stimmt überhaupt nicht. Ich bin kein Expressionist, der seinen Gefühlen freien Lauf lässt. Ich wollte mich immer nur mit dem auseinandersetzen, was ich sehe, mit meiner Optik. Was ich mit meinen Bildern vermittle, konnte ich nie genau sagen.“
Seine Malerei entwickelte sich – nicht aus der Form heraus, sondern aus der Farbe. Bald löste er die Farbe von der beschreibenden Funktion.



