Details
Hans Staudacher
St. Urban 1923 – 2021 Wien
Ohne Titel
Acryl auf Holz
130 x 85 cm
1959/1964
mittig unten signiert: H. Staudacher
Provenienz: Privatsammlung Wien
Hans Staudacher übersiedelte 1950 nach Wien. Frühe grau-schwarze kleinformatige Arbeiten wurden bald von größeren, farbigen Gemälden abgelöst, in denen die individuelle Zeichensprache des Informel bereits erkennbar ist. 1951 entstanden erste tachistische Kunstharzbilder. In Paris wurde er mit dem „Lettrismus“ vertraut, der Verbindung von Bild und Schrift. Dieser Einfluss prägte fortan sein gesamtes Schaffen. 1956 vertrat Hans Staudacher Österreich bei der Biennale in Venedig. Typisch für ihn ist eine abstrakte, ausgesprochen musikalische Malerei, in der die spontane Geste zentrales Thema ist. In seinem OEuvre verbindet sich das lyrische Informel mit dem abstrakten Expressionismus zu einer einzigartigen, sehr persönlichen Handschrift, die in Österreich keine Parallelen besitzt. 1965 gewann Staudacher den Hauptpreis auf der Biennale Tokio 1965.



