Details
Martha Jungwirth
Wien 1940 *
Paros
Aquarell auf Bütten
105 x 70 cm
2000
links oben signiert, datiert und betitelt: Martha Jungwirth Poesie 2000
Provenienz: Privatbesitz Wien
Martha Jungwirth war die einzige Künstlerin, die Otto Breicha 1968 für seine vielbeachtete Ausstellung „Wirklichkeiten“ in der Secession auswählte. Der nächste Höhepunkt in der Karriere von Martha Jungwirth war die Teilnahme an der documenta 6 1977 in Kassel. Danach folgte eine lange Phase, in der Martha Jungwirth viel zu wenig beachtet wurde. Das änderte sich erst, als ihr 2010 in einer von Albert Oehlen kuratierten Ausstellung im Essl Museum Klosterneuburg ein eigener Raum gewidmet wurde. Es folgten große Retrospektiven in der Kunsthalle Krems und im Kunstmuseum Ravensburg. 2018 erhielt Martha Jungwirth den Oskar-Kokoschka-Preis, begleitet von einer umfangreichen Einzelausstellung in der Albertina. Eine Retrospektive im Museum Liaunig in Neuhaus fand anlässlich ihres 80. Geburtstags im Jahr 2020 statt. Im darauffolgenden Jahr erhielt Jungwirth den Großen Österreichischen Staatspreis, die höchste Auszeichnung der Republik Österreich für ein künstlerisch herausragendes Lebenswerk. 2022 widmete ihr die Kunsthalle Düsseldorf eine umfassende Einzelausstellung, gefolgt von Präsentationen im Palazzo Cini und einer großen Retrospektive im Guggenheim Museum Bilbao 2024.


